40 Bilder
- Guntram Fechtig
- 17. Apr.
- 1 Min. Lesezeit

40 Bilder.
So lautet da immer mein Plan. Ganz klar. Ganz professionell. Ganz erwachsen.
Dann komme ich dort an… mache Bild Nummer 1… Bild Nummer 2… und bei Bild Nummer 37 denke ich mir schon:
„Läuft. Heute bin ich diszipliniert.“
Dann passiert sowas wie dieses Bild hier.
Gar nicht das, wofür ich eigentlich da bin.
Kein Pinsel auf Leinwand.
Keine Farbe im Gesicht.
Kein kreatives Chaos in voller Eskalation.
Einfach nur dieser Moment, wie sie da um die Ecke kommt, bewaffnet mit Pinseln, halb am Arbeiten, halb am Lächeln… und komplett echt.
Und genau da meldet sich mein innerer Monk.
Der kleine nervige Typ in meinem Kopf, der sofort losschreit:
„AUFNEHMEN!
SOFORT!
DAS IST GOLD!“
Ich versuche dann vernünftig zu bleiben.
Sag mir selber:
„Guntram, bleib stark. Das war nicht gebucht. Das steht nicht auf der Liste.“
Mein Monk interessiert sich null für Listen.
Der lebt im Chaos und sammelt Momente wie andere Leute Treuepunkte.
Also drücke ich natürlich ab.
Einmal. Zweimal. Vielleicht zwölfmal.
Und plötzlich sind aus 40 Bildern wieder… naja… deutlich mehr geworden.
Das Lustige daran:
Oft sind genau diese ungeplanten Bilder die, die man später nie mehr vergisst. Nicht perfekt geschniegelt, nicht gestellt. Einfach echt.
Und keine Angst 🤭
Nachdem mein Monk zufrieden war und genug gesammelt hatte, hab ich natürlich auch noch geholfen tragen.



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