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Bei der Arbeit


Also pass auf 🤭


Geburtstag.

Alle geschniegelt. Alle bereit.

Programm läuft. Stimmung gut. Die Leute sitzen brav auf ihren Stühlen wie in der ersten Reihe vom Kasperltheater – nur mit besserem Wein.


Und ich?

Schleich mich raus.

Nicht wegen Langeweile. Nein nein.

Sondern wegen meiner „kreativen Pause“ – auch bekannt als: Radler in der einen Hand, Zigarette in der anderen. Künstler brauchen schließlich Ritual 🤣


Also steh ich da vor der Tür, genieße zwei Minuten Freiheit… und beobachte das große Spektakel hinter der Scheibe.


Drinnen: hektische Betriebsamkeit.

Zwei tapfere Männer schleppen da dieses riesige Ding von Material die Stiegen rauf.

Konzentriert.

Leicht überfordert.

Mit diesem Blick von: „Wer hat eigentlich gesagt, dass das leicht wird?“


Und ich denk mir nur:

Das ist mein Moment.


Also Kamera raus.

Durch die Scheibe fotografiert.

Mit Spiegelung.

Mit Drama.

Mit diesen epischen Linien im Stiegenhaus.


Und – natürlich – mit meinen Schuhen im Vordergrund 🤣


Ja.

Meine Schuhe hatten da plötzlich ihren großen Auftritt.

Ganz dezent im Glas verewigt.

Wie so zwei kleine Statisten, die sich heimlich ins Rampenlicht mogeln.


Das Bild?

Wahrscheinlich kein Kandidat für „über dem Kamin“.

Vielleicht auch nicht für „Oma hängt’s ins Wohnzimmer“.


Aber weißt du was?

Es ist echt.


Es erzählt von diesem einen Moment zwischen Programmpunkt und Pause.

Zwischen Hektik und Radler.

Zwischen „wir müssen da noch schnell was vorbereiten“ und „Guntram macht Kunst, obwohl er eigentlich nur draußen raucht“.


Und irgendwo in dieser Geburtstags-Galerie hängt jetzt ein Bild von zwei Männern beim Schleppen…

und meinen Schuhen, die völlig unverdient mitfeiern durften 🥳


Ganz ehrlich?

Wenn ich schon heimlich fotografiere,

dann wenigstens mit Stil –

und roten Schuhen im Hauptdarsteller-Modus 🤭📸

 
 
 

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