Bei der Arbeit
Ich bei der Arbeit. Oder: Wie man als Fotograf möglichst wenig nach einem Fotografen aussieht. 🤣
Ich durfte die Tage bei der Feuerwehr in Sulz ein paar Momente sammeln. Und dabei hatte ich ein kleines Gespräch mit zwei Nasen. Die eine kannte mich und meine Arbeit bereits, die andere hatte absolut keinen Plan, wer ich bin. Was sie allerdings nicht davon abgehalten hat, munter mitzuplaudern. 🤭
Dabei kamen dann so ein paar herrliche Aussagen über meine Arbeitsweise ans Licht.
Das, was ich da mache, würde ja nach vielem aussehen. Aber definitiv nicht nach Fotografieren. Eher nach der Frage, ob der Typ eigentlich noch alle Tassen im Schrank hat. 🫣🤣
Und ganz ehrlich? Das höre ich öfter.
Wenn ich auf dem Boden herumkrieche, mich irgendwo in die Ecke lege, um die Kamera aus einem völlig bescheuerten Winkel hochzuhalten, oder plötzlich anfange, um Menschen herumzutanzen, dann sieht das für Außenstehende vermutlich wirklich nicht nach einem seriösen Beruf aus.
Aber weißt du was?
GENAU SO MUSS DAS SEIN! 😂
Denn mein kleiner, völlig durchgeknallter Plan dahinter ist eigentlich ganz einfach:
Im ersten Moment sehen die Leute einen Typen, der scheinbar überhaupt keine Ahnung hat, was er da tut. Und genau in diesem Moment vergessen sie mich.
Warum sollte man auch auf einen Fotografen achten, der offensichtlich gerade mit seinem eigenen Gleichgewicht kämpft? 🤣
Und während alle denken, ich hätte den Verstand irgendwo zwischen Kamera und Fußboden verloren, sammle ich genau die Momente, die ich haben möchte.
Echte Reaktionen. Ungestellte Augenblicke. Geschichten, die passieren, wenn niemand daran denkt, fotografiert zu werden.
Und irgendwann zeige ich dann die Bilder.
Plötzlich ist der komische Typ mit der Kamera doch tatsächlich ein Fotograf. Wer hätte das gedacht? 🤭
Also keine Sorge, wenn ich bei deinem Shooting wieder einmal Dinge tue, die man einem Erwachsenen eigentlich nicht mehr zutrauen sollte.
Das ist kein Kontrollverlust. Das ist Kunst.
Zumindest rede ich mir das ein. 🤣📸



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