Das Ding mit der Zeit.
- Guntram Fechtig
- 18. Apr.
- 1 Min. Lesezeit

„Wie viel Zeit müssen wir einplanen?“
Diese Frage kommt immer wieder.
Und meine Antwort ist fast immer dieselbe:
„Solange wir halt brauchen.“ 🤭
Weil mir geht es bei einem Shooting nicht nur um hübsche Bilder.
Die sind eher das kleine Nebenprodukt von dem ganzen Chaos. 😂
Viel wichtiger ist mir die Geschichte dahinter.
Ein Ausflug, bei dem rein zufällig dieser verrückte Onkel mit Kamera dabei war.
Geschichten vom Tanzen im Grünen.
Vom Fangen spielen mit den Kleinsten.
Von der kleinen Pause für Mutti, während Papa mit dem Zwerg am Wasser Steine wirft.
Ja… auch Geschichten von UNO-Runden, die länger gedauert haben als das eigentliche Shooting. 🤪
Und genau deshalb kann ich dir keine Zeit sagen.
Weil ich diesen Anblick hier am Anfang ziemlich oft habe:
Ein kleiner Mensch, der sich erstmal hinter Papa versteckt, mich anschaut als wäre ich leicht verdächtig… und dann nach und nach auftaut. 😂
Manche brauchen 10 Minuten.
Manche eine Stunde.
Manche bestechen mich mit Gummibärchen.
Ich plane da nie streng auf die Uhr.
Ob wir eine Stunde brauchen oder dreieinhalb – ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal.
Zeit ist bei mir das Letzte, worüber ich mir Gedanken mache.
Darum rede ich auch selten von Shootings.
Viel lieber von Spaziergängen.
Denn das Einzige, was bei mir an ein klassisches Shooting erinnert, sind die Bilder am Schluss.
Alles andere…
hat nichts mit steifem Posieren, Druck oder „jetzt bitte lächeln“ zu tun.
Viel mehr mit Leben.
Mit Chaos.
Mit Lachen.
Mit kleinen Pausen.
Mit Geschichten schreiben. 🥳


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