Ein glücklicher Monk
- Guntram Fechtig
- 19. Juli
- 2 Min. Lesezeit
War da die Tage ja auf der Poolbar, um ein paar Bilder von leckerem Essen zu machen.
Also… die langweiligen. 🤣
Du weißt schon…
Die, wo das Essen geschniegelt und geschniegelt vor der Kamera steht. Kein Mensch drauf. Kein Chaos. Kein verschmierter Mund. Kein “Ich stopf mir jetzt den Burger ins Gesicht.”
Genau das wollte der Auftrag. 🫣
Und ich?
Ich durfte zwei Tage lang meinen inneren Monk festhalten, damit er nicht bei jedem Bissen laut “JETZT!” schreit.
Der hatte wirklich keinen leichten Job.
Dann kam Moop Mama auf die Bühne. 🥳
Und plötzlich hat mein Monk kurz nicht aufgepasst.
Bevor der überhaupt begriffen hat, was passiert, stand ich schon vor der Bühne.
“Komm… wir gehen da rauf!”
Den Satz hatte ich schneller gedacht, als mein Monk “Nein!” sagen konnte. 😂
Ab da war sowieso alles vorbei.
Vor der Bühne.
Auf der Bühne.
Hinter der Bühne.
Neben der Bühne.
Ich war gefühlt überall.
Jedes Mal, wenn mein Monk gerade wieder mit Regeln anfangen wollte, war ich schon zehn Meter weiter und hatte die nächsten Bilder im Kasten. 🤣
Ich glaube, der war komplett überfordert.
Normalerweise bremst er mich aus.
Diesmal musste er hinterherrennen.
Und ganz ehrlich…
Ich glaube, genau das hat er gebraucht.
Zwei Tage lang musste er geschniegelt angerichtete Burger, Tacos und Wraps fotografieren.
Da durfte er sich zum Abschluss wenigstens einmal austoben.
Tief unten vor der Bühne liegen.
Mitten zwischen Musik, Nebel, Licht und Menschen.
Einfach machen.
Keine zehn Sekunden überlegen.
Keine Liste im Kopf.
Einfach draufhalten und Spaß haben.
Ich bin mir ziemlich sicher…
Mein Monk war nach dem Konzert zwar komplett erledigt…
…aber so glücklich habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen. 🤭
Und ja…
Das Konzert war einfach mega! 🥳🎺📸





Kommentare