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Laut wie leise


Ich kann laut sein.

So laut, dass wahrscheinlich das halbe Land mein Jammern hören würde.


Mein Humor?

Der kann schwärzer sein als der erste Kaffee am Montagmorgen.


Und mit der Kamera stelle ich mich auch gerne mal an Orte,

wo ich eigentlich… sagen wir mal… nicht unbedingt stehen sollte.


Aber dann gibt es noch die andere Version von mir.


Die leise.


So leise, dass man mich manchmal einfach vergisst.

Mit einem Humor, der plötzlich kinderfreundlich ist – fast schon vorbildlich.


Und auch in dieser Version stelle ich mich mit der Kamera an Orte,

wo ich eigentlich nicht sein dürfte.


Nur halt… unauffälliger. 🤭


Zu ungefähr 90 % bin ich genau das,

was du in diesem Moment brauchst.


Und die restlichen 10 % sind einfach Wahnsinn.

Die werde ich vermutlich auch nie ganz los.


Zum Glück.


So wie bei diesem Moment hier.


Eigentlich waren wir schon fertig mit den Pärchenbildern.

Mission erfüllt. Kamera fast eingepackt. Alle glücklich.


Wir waren auf dem Weg zur Location.


Und während wir da durch die Stadt spazieren,

laufen die zwei plötzlich Hand in Hand Richtung Unterführung.


Ganz ruhig. Ganz selbstverständlich.


Als ob sie gerade einfach kurz durchs Wunderland spazieren.


Und genau in diesem Moment werde ich wieder zu der leisen Version von mir.


Kein „Stopp! Bleibt kurz stehen!“

Kein „Dreht euch nochmal um!“


Ich bleibe einfach stehen.


Heb die Kamera.


Und sammle diesen einen kleinen Moment ein.


Manchmal sind es genau diese Bilder,

die nie geplant waren.


Die niemand organisiert hat.


Die einfach passieren.


Und genau dafür stelle ich mich dann auch wieder

an Orte, wo ich eigentlich nicht stehen dürfte.


Nur damit ich eure Geschichte

noch ein kleines Stück weiter erzählen darf. 🤭

 
 
 

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