
Mittendrin statt nur dabei!
Ich bin ja grundsätzlich ein großer Fan davon, Menschen den Raum zu lassen, den sie brauchen.
Gerade bei einer HomeStory.
Ich stelle mich nicht einfach mitten ins Wohnzimmer und denke mir:
„So. Jetzt macht mal euer Familienleben, ich schau zu.“ 😂
Nein nein.
Ich gebe euch erstmal Luft.
Und dann… 🤭
…teste ich ganz vorsichtig aus, wie nah ich wirklich kommen darf.
Ein bisschen näher.
Noch ein bisschen.
Und irgendwann liege ich irgendwo auf dem Boden und bin offiziell nicht mehr Fotograf, sondern Teil des Inventars. 🤣
Und genau da wird es spannend.
Denn plötzlich bekomme ich Bilder, die ich niemals bekommen würde, wenn ich einfach nur daneben sitzen würde.
Dann gibt’s frisch gewaschene Füße direkt im Gesicht. 🦶😂
Kleine Finger, die unbedingt ins Objektiv greifen müssen.
Köpfe, die plötzlich direkt vor meiner Kamera auftauchen.
Und manchmal frage ich mich kurz:
„Warum mache ich das eigentlich?“
Bis ich das Bild danach sehe. 😍
Denn genau dieses Mittendrin gibt den Bildern diesen kleinen Unterschied.
Ich will nicht nur daneben stehen und dokumentieren, was ihr macht.
Ich will dabei sein.
Mitten im Blödsinn.
Mitten im Kuscheln.
Mitten im Chaos.
Natürlich nur so lange, bis mir jemand versucht, die Kamera zu klauen. 🤣
Und das Schöne daran?
Nicht jede Nase darf so nah kommen.
Wenn mir jemand erlaubt, so richtig mittendrin zu sein, ist das für mich eigentlich das größte Kompliment.
Dann darf ich nicht nur eure Geschichte anschauen.
Dann darf ich ein kleines Stück davon miterleben. ❤️
Und wenn dabei zwischendurch ein Fuß in meinem Gesicht landet…
Ja mei.
Berufsrisiko. 🤣📸



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