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- Guntram Fechtig
- 2. Apr.
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Es gibt da diesen einen Ort, an dem die Wahrheit immer ein bisschen ehrlicher ist als sonst.
Ein kleiner Raum. Spiegel. Schlechtes Licht. Und genau da stehst du.
Mit Kamera in der Hand.
Und plötzlich… seid ihr zu zweit.
Der eine Guntram steht da ganz ruhig.
Schaut leicht von oben herab – nicht böse, eher so… wissend.
Der kennt die Momente. Weiß, was schon alles war.
Der nickt manchmal anerkennend und sagt:
„Ja… das war gut.“
Aber natürlich nicht ohne gleich hinterher zu schieben:
„Aber da geht noch mehr.“
Der ist wichtig.
Der sorgt dafür, dass du nicht komplett abhebst.
Dass du dran bleibst.
Dass du dich nicht mit „passt schon“ zufriedengibst.
Und dann… steht da der andere 🤣
Der lehnt irgendwo im Spiegel, grinst dich an und denkt sich:
„Oida, wir reißen das heute komplett auseinander.“
Der hat keinen Respekt vor Zweifeln.
Keine Zeit für „Was, wenn das nicht klappt?“
Der geht einfach rein.
Redet mit Leuten, drückt ab, macht, tut – als würde ihm der Laden gehören.
Und ja… der hat diese berühmten Eier aus Stahl 🤭
Nicht, weil er alles kann.
Sondern weil’s ihm wurscht ist, wenn mal was nicht klappt.
Der eine baut dich auf.
Der andere schmeißt dich rein.
Der eine sagt: „Mach’s besser.“
Der andere sagt: „Mach’s einfach.“
Und irgendwo zwischen diesen zwei Nasen…
stehst du.
Manchmal erwischst du dich dabei, wie du zu lange dem einen zuhörst.
Dann wird alles schwer.
Zu viel Denken.
Zu viel „noch nicht gut genug“.
Und dann kommt der andere um die Ecke, klopft dir auf die Schulter und sagt:
„Hör auf zu jammern und drück endlich ab.“
Aber andersrum genauso.
Wenn nur der Draufgänger übernimmt, wird’s schnell laut, wild…
und manchmal auch ein bissl planlos.
Dann brauchst du den ruhigen Typen wieder,
der dich einfängt und sagt:
„Ganz ehrlich… das kannst du besser.“
Und genau da liegt der Trick.
Nicht, einen von beiden loszuwerden.
Sondern zu checken,
wen du wann nach vorne lässt.
Im Spiegel sind sie immer beide da.
Der Kritiker.
Und der mit den Stahl-Eiern.
Und wenn du’s schaffst, die zwei nicht gegeneinander arbeiten zu lassen,
sondern zusammen…
Dann passiert genau das, was man nicht planen kann:
Du wirst mutig genug, Dinge zu tun.
Und gut genug, sie wirklich zu fühlen.
Und ganz ehrlich…
Mit den zwei Typen im Gepäck
ist „unaufhaltsam“ gar nicht mehr so übertrieben 🤭



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