
DickBauch
- Guntram Fechtig
- 17. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Gestern hatte ich wieder so ein Dickbauch-Shooting đ€
Und nein â das ist fĂŒr mich tatsĂ€chlich nicht immer ganz so einfach.
Nicht, weil die Menschen schwierig sind.
Sondern weil da plötzlich alles bereitsteht.
Alle schauen mich an.
Alle warten.
Alle sind innerlich schon bei
âSo⊠und was machen wir jetzt?â đ
Eigentlich erwarten sie,
dass ich jetzt laut in den Raum rufe,
was als NĂ€chstes passiert.
Mit Plan.
Mit Struktur.
Mit Ăbersicht.
Und genau da kommt bei mir Plan B ins Spiel đ€
đ Keinen Plan haben.
Oder zumindest so tun, als hĂ€tte man keinen đ
âDie rechte Hand nach oben.â
âNein⊠nicht dieses rechts.â
âDas andere!â
Kurze Pause.
Verwirrte Blicke.
Erstes Lachen.
âDie Schuhe! Ich brauch die Schuhe!â
Alle schauen.
âNein nein â nicht die kleinen Baby-Schuhe!â
âDie groĂen. Deine. Die ganz normalen.â
Und zack â
wenn das Chaos nicht von alleine passiert,
bring ich halt selbst ein bisschen davon rein đ
Denn genau da passiertâs.
Schultern werden lockerer.
Der Blick wird weicher.
Der Kopf hört auf zu denken.
Am Ende sieht es dann so aus,
als hÀtte ich eigentlich gar nichts gemacht.
So ganz nebenbei.
So ganz zufÀllig.
Bis man spÀter die Bilder weiterwischt
und merkt:
OkayâŠ
der hatte vielleicht doch mehr Plan,
als er zugeben wollte đđ·
Und noch ein kleiner Extra-Tipp zum Schluss đ€
Einfach alles ein kleines bisschen
anders machen als alle anderen Nasen da drauĂen đ„ł
Chaos hilft.
Immer.



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