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Wenn der Fotograf zum Model wird!


Geplant war heute ein entspannter Familien-Spaziergang. Ein bisschen laufen, ein bisschen lachen, ein paar schöne Erinnerungen sammeln. Ganz normal also.


Mit dabei: ein hübscher Babybauch… und wenn wir ehrlich sind, sogar zwei. Wenn man meinen da vorne mitzählt. 😂


Ich wollte unbedingt, dass der werdende Papa mal selbst ein Foto von seiner Dame mit Bauch und dem kleinen Wirbelwind macht. Also habe ich ihm ganz mutig meine Kamera in die Hand gedrückt. Ein Moment, bei dem Fotografen innerlich meistens kurz sterben. 🤣


Normalerweise erkläre ich den Nasen nie groß, was ich da vorhabe. Ich schiebe sie irgendwo hin, murmel irgendwas von „perfekt so“ und drücke ab. Fertig.


Heute war das anders.


Er stand oben, ich unten. Ihm erklärt, wo er drücken muss. Ihr gezeigt, wo sie stehen darf. Alles ganz professionell. Fast schon verdächtig professionell. 🤭


Dann dachte ich mir: Wenn wir das schon machen, dann mache ich mich unten klein, strecke den Bauch raus und gebe alles für die Kunst.


Und genau in diesem Moment hörte ich schon das vertraute klick klack meiner Kamera.


Da wusste ich sofort:


Das war kein Testbild.


Das war Verrat. 😂


Jetzt haben die beiden nicht nur wunderschöne Bilder vom Babybauch, Familienfotos mit Herz und Erinnerungen für später…


Nein.


Jetzt liegt auch meine Nase irgendwo mitten in ihrer Galerie.


Mit rausgestrecktem Bauch, Blick nach oben und ungefähr der Eleganz einer gestrandeten Robbe. 🤣


Aber genau solche Bilder liebe ich.


Die ungeplanten. Die, bei denen keiner geschniegelt posiert. Die, über die man Jahre später noch lacht.


Und falls das Baby irgendwann fragt, wer der Typ da unten war:


„Das war der Fotograf.


Er hat alles gegeben.“ 🤪📸

 
 
 

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